Der Lampiongarten

Pro-Tipp: Der Endgegner ist man immer selbst.

Fünf Favoriten vom Bachmannpreis 2014

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Anne-Kathrin Heier – “Ichthys”

heierEin echtes Juwel zwischen den vielen pathetischen, geradlininien Trauer- und Gefühlsdusel-Texten (darunter natürlich alle Klassiker: Konflikte mit den Eltern, tote Kinder, Kriegstraumata), die 2014 in Klagenfurt zu hören waren: “Ichthys” von Anne-Kathrin Heier kam zwar weder beim Publikum noch bei der Jury außerordentlich gut an Den Rest des Beitrags lesen »

Das Selbst und das Handeln (im Netz)

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Ich war einige Wochen in den Wäldern von Skandinavien unterwegs. Ich habe Lagerfeuer bei Regen gemacht (der kleine Regenschirm nahm dabei einen Räuchergeruch an, der nicht mehr wegzukriegen ist), mir eine kleine finnische Holzhütte mit einer dort wohnhaften Maus geteilt, mich im See gewaschen und bin durch schwedische Wälder geirrt, in denen das grünliche Moos an den Zweigen der Bäume so lang geworden ist, dass es den Charakter von zotteligen Haaren angenommen hat. In der Region meiner letzten Unterkunft in Finnland gab es einen Ort namens Isolahti und genau so fühlte sich die Reise auch an: Endlose Natur, Bäume, Seen und ein paar Straßen hindurch1. Ich habe ein bisschen photographiert, geschrieben und viel nachgedacht, auch darüber, was ich eigentlich in meiner Arbeit, meiner Freizeit und im Internet so mache und ob und wie ich diese Tätigkeiten fortführen will2. Den Rest des Beitrags lesen »

Anderthemen – Texte & Diskurse (9)

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Unregelmäßige und mit meiner völlig belanglosen Meinung garnierte Leseempfehlungen aus den Weiten des Netzes. Wer diese Texte nicht gelesen hat, der lebt höchstwahrscheinlich an einem besseren Ort und hat mit diesen ganzen Mediendiskursen nichts am Hut.

1. “Titanic-Chef Tim Wolff: Wir sind die freieste Redaktion der Republik”Meedia.de

Ich mag die Titanic sehr. Besonders mag ich an der Titanic, dass der Humor zu jedem Zeitpunkt sehr fordernd und provokativ ist und auch nicht davor zurückschreckt, die eigenen Leser vor den Kopf zu stoßen und damit immer wieder zum Nachdenken zu bringen. Die Titanic, so wirkt es auf mich, veröffentlicht nur selten Inhalte, die auf pure Aufmerksamkeit zielen, es ist meistens etwas doppelbödiges, politisches, hintersinniges in den Texten und Witzen. Den Rest des Beitrags lesen »

Zehn Fundstücke aus den mit Ungelesenem gefüllten Regalen des Tweet-Antiquariats (2)

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Irgendjemand muss es ja machen: Zehn zum Teil steinalte, aber immer noch sehr lesenswerte Fundstücke aus @noematas irrwitzigem Tweet-Antiquariat. Ein Tweet ist nämlich nur dann ein guter Tweet, wenn er auch nach Jahren noch funktioniert.

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Echt gute Twitter-Tipps für Anfänger

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1. Nur Shitstorm-Teilnehmer, Internet-“Experten”, n00bs, Piraten und andere #Spinner benutzen Hashtags

Schlechte Twitterer kann man meilenweit gegen den Wind an einer Sache erkennen: Sie benutzen inflationär, ständig und andauernd (Redundanz-Reihung) Hashtags. Leiten wir das mal von der anderen Seite her: Wer benutzt diese Dinger und wofür? Hashtags werden benutzt für fast immer unlustig-infantile Mems (“Deine Mutter-Filme”), für Shitstorms und Slacktivism (damit auch jeder die Empörung mitbekommt und schön gesammelt die Kommentare lesen kann), für kindergartige Streitereien in der Piratenpartei (#BuVoGate #WlanKabelGate #OnlineDemoAufDemMumbleServerGate) und von Neulingen, die es noch nicht verstanden haben, #an #beliebigen #Worten. Den Rest des Beitrags lesen »

Die besten Brett- und Kartenspiele für iOS

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Ich bin kein Gamer. Noch bis vor einiger Zeit betrug die Gesamtmenge an Spielen auf meinem Rechner und meinen tragbaren Geräten lediglich eine Handvoll (darunter zwei Klassiker aus dem Bereich Adventures und ein paar experimentelle Kreuzungen aus Kunstprojekt und Computerspiel).

Brett- und Kartenspiele wecken allerdings schon seit langer Zeit mein grundsätzliches Interesse. Nun fand ich heraus, dass es für das iPad sehr viele Brett- und Kartenspiele gibt (sowohl Umsetzungen von Klassikern und modernen Brettspielen als auch rein digitale Neuentwicklungen) und ich wäre nicht ich, hätte ich nicht Wochen damit verbracht, Rankings und Rezensionen zu so ziemlich jedem jemals für iOS veröffentlichten Spiel aus der Kategorie zu lesen, YouTube-Videos anzugucken und schließlich selbst Spiele auszuprobieren. Den Rest des Beitrags lesen »

App Review: Die Süddeutsche Zeitung (SZ) für iPhone

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Konzept

Die App-Strategie der Süddeutschen Zeitung ist relativ einfach zu überblicken: Tablets und Smartphones werden – eigentlich sehr vorbildlich – mit einer Universal-App bedient, die sich im Wesentlichen aus den Inhalten der Printausgabe speist, zusätzlich ist immer auch das E-Paper zum Download erhältlich. Die Inhalte der jeweils am Abend vor dem Erscheinungstag veröffentlichten App sind zwar vorerst nur eine Auswahl, werden aber in der Nacht vervollständigt und so erhält man die komplette digitale Süddeutsche Zeitung schon vor der Printausgabe. Den Rest des Beitrags lesen »

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