Hornissennestwärme: Eine kurze Sammlung Texte

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Da die zehntausenden Tweets und die über die Jahre vier verschiedenen Blogs nicht reichen, gibt jetzt eine kleine Text-Sammlung in PDF-Form von mir, die man herunterladen, mitnehmen, durchlesen, irgendwo abspeichern, sogar ausdrucken kann und die nicht, wie so vieles im Netz, nach ein paar Minuten wieder im endlosen Rauschen eines Streams verschwunden ist. Sie heißt „Hornissennestwärme“. Hornissennestwärme: Eine kurze Sammlung Texte weiterlesen

Ein Review von Snapchat von einem, der die App noch nie vorher benutzt hat

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Diese App ist die Zukunft. Natürlich. Auch die Zukunft des Journalismus. Und jetzt schon eine wichtige, wenn nicht gar DIE „Nachrichtenquelle“ für seine Nutzer. So steht es zumindest bei Spiegel Online: „Diese App mischt die Medienbranche auf“, Nutzer bekämen dort „längst professionell produzierte Multimedia-Geschichten angeboten“, nachdem die App früher ein „Sexting-Netzwerk für Nacktbilder“ gewesen sei. Ein Review von Snapchat von einem, der die App noch nie vorher benutzt hat weiterlesen

Der Shitstorm als Mittel der politischen Kommunikation

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Erika Steinbach hat aus ihrer Perspektive alles richtig gemacht: Ihre Botschaft verbreitet sich in Windeseile im Netz. Zum Tode von Helmut Schmidt kramte die Berufspolitikerin und -Provokateurin ein uraltes Zitat Schmidts über „Ausländer“ heraus und twitterte es zusammen mit einem Photo des verstorbenen Altbundeskanzlers. In schwindelerregender Geschwindigkeit sprangen Politiker, Journalisten, sogenannte Influencer (i.e. Menschen mit vielen Followern auf Twitter), abertausende Durchschnittsnutzer, aber auch Fernsehfiguren und Prominente wie Jan Böhmermann über das Stöckchen und verbreiteten unfreiwillig die Botschaft von Erika Steinbach („Wir können nicht mehr Ausländer verdauen“), indem sie sie verlinkten und sich darüber empörten. Der Shitstorm als Mittel der politischen Kommunikation weiterlesen

Schwarze Perlen: Die besten Black Metal-Alben der 00er und 10er (III)

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Black Metal, die Dritte. Ich möchte den Fokus dieser Artikelreihe mit diesem Teil etwas öffnen: Hieß die Serie vorher „vergessene Black Metal-Alben“, so wechsle ich nunmehr auf die Bezeichnung „beste“, denn man kann schlussendlich nur selten bei irgendeinem Black Metal-Album behaupten, dass es kommerziell so erfolgreich war, dass es nicht einige Jahre später als vergessenes Album gelten darf. Der erste Teil der fortlaufenden Serie findet sich weiterhin hier, der zweite hier.

Auch in dieser Folge von „Schwarze Perlen“ möchte ich einen möglichst breiten Überblick über das Genre geben. Neben alten Helden der Szene (Immortal und Emperor) betrachten wir dieses Mal neue Klassiker (Deathspell Omega und Wolves in The Throne Room), soundtechnisch auf ein breiteres Publikum ausgerichtete Bands (Naglfar), aber auch Exoten wie die Isländer von Misþyrming. Schwarze Perlen: Die besten Black Metal-Alben der 00er und 10er (III) weiterlesen

Flohmarktfund: Die Liebesbriefe von Fritz und Mieze um 1920

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Ich habe vor einigen Jahren auf einem Flohmarkt in Dresden einen Stapel alter Briefe samt Inhalt entdeckt und gekauft. Darunter befand sich eine ganze Reihe außergewöhnlich schöner, handgeschriebener Liebesbriefe in Sütterlinschrift aus den Jahren 1919 bis 1929, die ich anschließend im Verlauf einiger Monate mit Hilfe einer Freundin entziffert und transkribiert habe. Flohmarktfund: Die Liebesbriefe von Fritz und Mieze um 1920 weiterlesen

Finterview: Mars und Leben im All

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Adam Rosenberg ist Philosoph und Exobiologe, der sich auf die theoretische Erforschung von Leben auf anderen Planeten spezialisiert hat. Sein aktuelles Buch „Ad Astra“ beschreibt, wie die Menschheit in ferner Zukunft ins All aufbrechen muss, um zu überleben. Adam Rosenberg lebt und forscht in Washington D.C.

Der Lampiongarten: Die Nasa hat fließendes Wasser auf dem Mars entdeckt. Warum ist wichtig?

Adam Rosenberg: Nicht nur entdeckt, sondern eindeutig nachgewiesen. Der Unterschied ist relevant. Die Vermutung, dass es fließendes Wasser auf dem Mars gibt, hatten wir ja schon seit längerer Zeit. Und: „wichtig“ ist untertrieben. Die Presse hat die Nachricht zwar irgendwie pflichtbewusst untergebracht, aber den Kontext nicht gut genug erklärt. Fließendes Wasser auf dem Mars ist wahrscheinlich eine der bisher bedeutensten Newsmeldungen dieses Jahrhunderts. Finterview: Mars und Leben im All weiterlesen

„Suche: Qualitätsjournalismus im Netz, biete: Geld“

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Der deutsche Online-Journalismus will mich nicht als Kunde. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, mich als Kunden für Journalismus im Netz zu gewinnen. Ich bin sofort bereit, nicht nur Werbung in Kauf zu nehmen, sondern sogar für Texte im Netz zu bezahlen. „Suche: Qualitätsjournalismus im Netz, biete: Geld“ weiterlesen