“Ich erkläre meine Tweets nicht mehr”- Ein Interview mit @bangpowwww

Anmerkung: Der Artikel stammt aus einer Interviewreihe für mein früheres Blog “Twitterhuder Abendblatt”

bangpowwwwTwitterhuder Abendblatt: Hallo, Clara. Klassische Einstiegsfrage: Wie bist Du auf Twitter aufmerksam geworden und wie kam es, dass Du zu einem so aktiven Nutzer wurdest?

@bangpowwww: Die Frage ist in der Tat klassisch. In meinem Fall fungierte mein damaliger Freund @lasermaki in der Rolle des “Trendforschers”. Eines Tages trat er mit Anlauf die wuchtige Tür zu unserem Arbeitszimmer ein, um aufgeregt in einem lauten, aber gleichsam sicheren Bass zu verkünden, er habe jetzt das neue große Ding am Start: Twitter. Das machte mich schon etwas neugierig. Ich solle mich auch anmelden. Nein, Internet interessiert mich gerade nicht, mein Sohn, antwortete ich. So zogen die Tage ins Land.

Irgendwann wollte ich mich dann vorsorglich vergewissern, dass er sich bei diesem Twitter nicht hinter meinem Rücken mit Lederschwulen oder Funsport-Aktivisten verabredete (tat er nicht) und bat um eine genauere Erklärung des Phänomens Twitter. Die User, die er mir nun versuchte näher zu bringen, dürften damals genau Drei an der Zahl gewesen sein: Sascha Lobo, den ich bereits aus dem Fernsehen kannte, der Vergrämer und Peter Breuer. Mehr deutsche Twitterer gab es damals einfach nicht. Deren Tweets waren zwar irgendwie witzig, allerdings nicht für mich, denn mir geisterte ständig die Frage “Warum machen die das eigentlich?” durch den Kopf. Ich war aber auch irgendwie viel zu beschäftigt mit Schwänzen (Uni), TV rattern und mein Gesicht für das webbasierte Lokalforum mit dem Photoshopfilter “Diffuse Glow” dezent aufzuhübschen. Ich vertagte das Beantworten der Frage und das Beitreten zum Twitternetzwerk vorerst.

Dennoch aktivierte ich mir irgendwann im Suff, keine Ahnung in welchem Jahr das genau gewesen ist (die Leute entdeckten gerade diese neckisch gestreiften V-Neck Shirts), einen Account, der aber lange Zeit nur sporadisch durch mich genutzt wurde.

Ich bin dann nach Berlin gezogen, weil ich interessiert, jung und wild war, und mich nicht an die Leere der kleinen Orte und an die gut eingespielten Menschen verschwenden wollte, und habe mir ein internetfähiges Smartphone zugelegt, um mich in Berlin nicht zu verlaufen. So hat es begonnen. Ich twitterte dann von unterwegs über getragene Höschen auf Flohmärkten, über meine Flirts mit dem 80jährigen Pizzaboten, über geklaute Fahrräder, das Rumgammeln auf Hausdächern, die Eigenarten der Menschen und über soziale Konstrukte, die ich als sehr feinfühliger Charakter ständig ungefiltert wahrnehme.

Für mich ist Twitter bis heute eine Plattform, die ich fast ausschließlich über mein akkuschwaches Smartphone nutze. Das ganze Interface der Webseite nervt mich einfach nur schrecklich an. Ich brauche diese flüssigen und intuitiven Scrollbewegungen zum Lesen und mag die kleine Verzögerung bis die Textzeilen nach dem Scrollen endlich still stehen.

Ich bin kein clever taktierender Nutzer bin, der für Favs oder Retweets ewig lang an seinen Tweets rumtüfftelt, sondern jemand, der ungefiltert seine Gedanken und Erlebnisse raushaut. Ich denke, das merken meine Follower auch. Daher gibt es Tage, an denen schreibe ich einen Tweet, oder keinen, oder zehn Tweets. Es gibt nichts Schlimmeres als Menschen, oder in diesem Fall User, die immerzu schrecklich bemüht wirken. Niemand umgibt sich gerne mit ihnen. Twitter sollte sich mal entkrampfen!

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Dass mir mittlerweile 12000 Menschen auf Twitter folgen ist ein Privileg für jemanden wie mich, der viel zu erzählen hat. Es ist ein gutes Gefühl, dass die eigene Stimme gehört wird. Ich bin ein politischer Mensch und mir liegen bestimmte Thematiken sehr am Herzen, die durch meine Tweets einfach eine unglaublich große Anzahl an Menschen erreichen. Außerdem ist die Möglichkeit direktes Feedback zu erhalten für mich unbezahlbar.

Twitterhuder Abendblatt: Mit 12.000 “echten” Followern bist Du wohl einer der prominentesten Accounts auf der Plattform. Wie ist das passiert? Kam das schleichend oder plötzlich und wann wurde Dir klar, dass Deine Tweets hier supererfolgreich sind?

@bangpowwww: Ich twittere eigentlich genauso ungefiltert wie am Anfang. Der Output ist ein unterhaltsames Gemisch aus Weisheiten, groben Pöbeleien, Fotos und immer ehrlich, kritisch und selbstironisch. Ich denke die Leute mögen es einfach, wenn man Dinge beim Namen nennt und sich dabei selbst nicht schont. Hinter diesem Account steckt ein Mensch und keine fiktive Figur, das merkt man schnell. Ich bin greifbar. Häufig frage ich in die große Runde, ob jemand einen Kaffee mit mir trinken will oder mir beim Aufbahren eines Kaninchens helfen möchte, das hält die Schwelle niedrig. Trotz 12000 Followern gibt es keine von mir gelebte oder gefühlte Hierarchie.

Twitterhuder Abendblatt: Kannst Du das mal mit Facebook vergleichen, wo Du auch einen Account betreibst – was ist der Unterschied?

@bangpowwww: Twitter hat sich einfach in meinen Alltag integriert und im Unterschied zu Plattformen wie Facebook oder dem ganzen anderen Quatsch, den man sonst noch so als junger Mensch macht, nutze ich Twitter als Lückenfüller in der U-Bahn, beim Zähneputzen oder während des Anstehens an der Supermarktkasse. Das läuft so nebenbei ab. Ich lasse mich in langweiligen Momenten durch meine Timeline berieseln. Facebook nutze ich primär über den PC, weil ich hier die App einfach unglaublich hasse, und daher ist das Nutzerverhalten ein vollkommen anderes: Links verschleudern, Dates vereinbaren oder mit @Pokerbeats über seine Tempura fachsimpeln.

Facebook ist dennoch unverzichtbar um mein Leben zu organisieren, Kontakte zu knüpfen, oder interessante Menschen für Projekte zu rekrutieren. Hier “tummeln” sich auch die Freunde und Künstler, die keine Lust auf Twitter haben. Facebook vereint irgendwie alles und ist so eine Art zentrale Intelligenz oder Mutter des Internets. Twitter, oder auch SoundCloud sind für mich aber oft ein schönerer Weg Inhalte gezielter zu filtern und zu konsumieren. Habe ich Lust auf kurze Meldungen? Twitter! Habe ich Lust auf Musik? SoundCloud! Außerdem bin ich ein ganz großer Fan des GoogleReaders und lese jeden verdammten Tag eine unglaubliche Menge Blogs. Wie war die Frage nochmal?

Twitterhuder Abendblatt: Zum Thema “Schreiben”: Deine Tweets sind oft punkige und provokative Alltagsbeobachtungen aus der Großstadt, wenn ich das mal zusammenfassen darf – wie hat sich dieser Stil entwickelt und siehst Du twittern als “richtiges” Schreiben und wo ist denn Deiner Meinung nach der Unterschied dazu, längere Texte zu verfassen?

@bangpowwww:
Beobachtungen sind ja kein Stil. Du musst erst eine Beobachtung treffen, dann eine Erkenntnis daraus ableiten und diese dann punktgenau in 140 kleine Einheiten packen. Das ist purer Minimalismus. Ich werfe meine Gedanken in die Welt da draußen, aber ich erkläre sie nicht. Ich erkläre meine Tweets nicht mehr.

Der Unterschied zum “normalen” Schreiben wird mir besonders deutlich beim Schreiben meines Romans. Ich bin es gewöhnt Punchline an Punchline zu heften und Artikel für die INTRO und ähnliche Magazine zu schreiben. In meinem Probetext zum Roman jagen sich die Pointe bis alle tot sind. Die erste Version meines Probetextes wurde von meinen nichttwitternden Freunden gnadenlos in den Boden gestampft: Viel zu schnell und wen ich überhaupt damit fertig machen will? Ich musste mich dann erstmal wieder in das Schreiben von längeren Fließtexten einarbeiten. Aber das verlernt man nicht und ich war überraschend schnell wieder in der Materie. Vielleicht weil ich in meinem Leben so schrecklich viel gelesen habe. Irgendwie steckt der Schreibfluss dann in einem. Das Buch wird also großartig!

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Ich führe ein spannendes Leben. Dieses Leben habe ich mir immer gewünscht, denn ich verwirkliche mich gerade selber mit meinem Roman, mein Freund arbeitet in einem der weltweit spannendsten Start-Ups der Welt, in ein paar Wochen reise ich nach San Francisco um von dort zu arbeiten und mit einem Cadillac Cabrio durch die Wüsten, Nationalparks und entlang der Küstenrouten zu reisen. Ich trinke viel und bin lang wach. Ich habe einen Freundeskreis, der intelligent und humorvoll ist. Spannenden Menschen, die erfolgreich und voller Passion Dinge tun, die mich und viele andere Menschen inspirieren. Künstler, Programmierer, Nerds, Autoren und Musiker. Mein Leben könnte kein Besseres sein und ich erlebe diesen Scheiß jeden Tag. Ich bin vollgestopft mit den Leuten am Kottbusser Tor. Ich bin wie ein gottverdammter Schwamm, wenn ich durch diese verdammte Stadt und dieses Leben gehe. Ich möchte von Eindrücken bereichert werden. Wer aufhört aufzusaugen wird nicht mehr fetter und trocknet aus. In mir haben sich 26 Jahre lang Erkenntnisse und Momente gesammelt. Twitter ist ein perfektes Format, um diese Gedanken abzuladen.

Twitterhuder Abendblatt: Thema Berlin. Muss man als Twitterer eigentlich Berliner sein, um das Phänomen wirklich komplett zu verstehen? Die Dichte “ernsthafterer” Twitterer in Deutschland dürfte wohl nirgendwo höher sein. Zusatzfrage: Hast Du eigentlich auch Freunde, die mit diesem Kram nix am Hut haben?

@bangpowwww: Nein, man muss kein Berliner sein, um das Phänomen Twitter zu verstehen. Allerdings sollte man auch kein vor Neid zerfressenes Arschloch sein und Berliner “ja so voll hassen”, weil die alle nur Hipster sind und Twitter sowieso blöd ist (und das dann auch noch über Twitter kommunizieren). Berlin hat eben Vorteile, weil sich aufgrund der großen Bevölkerungsdichte und der hohen Einwohnerzahl viele Menschen und Twitterer hier finden. Gerade für im Bereich Social Media und Web sitzen eben die Menschen hier, die die Strippen ziehen. Werber, Autoren, Künstler, Start-Ups und so weiter und so weiter. Das ist übrigens der Grund warum ich hier bin. Man kann das natürlich alles total uninteressant finden, aber jeder der diesen Style und das Lebensgefühl der Berliner so glühend hasst, macht sich für mich unglaubwürdig. Das ist wie sich ständig ein stumpfes Messer in den eigenen Leib zu rammen, um zu verdeutlichen, dass man mit Messern nichts am Hut hat.

Mein Freundeskreis ist gemischt. Ich bin oft ein sehr launischer Mensch und meine Freunde wissen und akzeptieren das. Einiger meiner Freunde twittern und einige inzwischen sehr gute Freunde, wie Prinz Pi oder Onrie habe ich erst über Twitter kennen und schätzen gelernt. Aber eigentlich ist es eben wie im echten Leben: Du unterhältst dich mit einer bestimmten Menge Menschen A, von der eine Menge B aus totalen Spackos besteht. Die Menge C besteht aus denjenigen Menschen, die dich bereichern und mit denen du ein gutes Gespräch führen kannst. Da die Anzahl meiner Kommunikationspartner bei Twitter größer ist, ist natürlich auch die Zahl der Pleppos größer, aber das Verhältnis zu jeder anderen Anhäufung von Menschen bleibt gleich. Ich kann euch also beruhigen, ihr könnt ruhig auf ein Twittertreffen gehen! Dort sind genauso viele Idioten und großartige Menschen wie sonst auch überall.

Twitterhuder Abendblatt:
Du bist freiberufliche Texterin, Redakteurin und auch im Großbereich Social Media unterwegs. Hilft Twitter Dir auch für Deinen Job, trotzdem Du nicht journalistisch twitterst?

@bangpowwww: Durch Twitter konnte ich mir einen Namen machen, obwohl ich, wie du sagst, privat und nicht “journalistisch” twittere. Meine Kunden kennen die Person hinter den Tweets inzwischen genau und spielen mir häufig interessante Aufträge zu, die gut zu meinem Leistungs- und Ideenspektrum passe. Twitter ist ein Portfolio für meine Kreativität. Der Mehrwert und die Selbstreferenzierung ist für Kunden hier oft größer, als eine langweilige Auflistung für welche Autohersteller man schon welches Konzepte erarbeitet hat. Ich liefere jeden Tag ab und das vollkommen transparent. Ich möchte keinen getrennten geschäftlichen Account führen, sondern mein Privatleben und meinen Beruf bewusst zusammenführen, um einen möglichst großen Mehrwert für mich und meine Kunden zu erreichen. Diese kennen, insofern sie aufmerksame Leser sind, meine Schlafgewohnheiten, sie wissen wann ich im Park sitze, statt zu arbeiten, aber sie wissen eben aber auch wie fleißig ich bin, wie viel Arbeit ich jeden Tag stämme. Sie wissen aber auch, dass sich mein Leben anders organisiert als ein 0815-Job im Büro. Der Kontakt und die Beziehung ist einfach direkter und ehrlicher. Mein Mailpostfach und meine Replys quillen über vor Anfragen, Lob und Kritik. Mit einigen Kunden komme ich über diesen direkten Weg ins Gespräch und kann sie dank meiner fachlichen Kompetenz und meiner Ideenfülle schnell davon überzeugen, dass ich nicht nur die lustige Twitterin bin, die über Pfandflachen twittert, sondern auch eine ernstzunehmende Texterin und Journalistin.

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Twitterhuder Abendblatt: Genereller gefragt: Was macht Twitter eigentlich mit dem eigenen Leben, wenn man es so dauerhaft und ausführlich betreibt?

@bangpowwww: Twitter und Facebook fühlen sich nicht wie etwas an, das man zum Leben dazuaddiert und dann eine neue Summe erhält, sondern wie das verdammte Pluszeichen ohne das die ganze Rechnung nicht funktioniert.

Twitterhuder Abendblatt: Ein interessantes Thema: Followings. Ich habe festgestellt, dass ein Großteil der erfolgreicheren Twitterer so um 500 Accounts oder weniger folgt. Bei Dir sind es knapp 400 Leute aus den unterschiedlichsten Richtungen. Wie wählst Du aus, wem Du folgst und liest Du wirklich alle Leute oder auf Liste, zufällig mal rein etc?

@bangpowwww: Ich folge Menschen, die auf irgendeine Art und Weise mein Interesse geweckt haben. Im echten Leben oder durch Replys. Oft werden mir auch durch Retweets Neuentdeckungen in die Timeline geschmiert, die dann mein Interesse erregen. Mit den meisten Leuten, denen ich folge, stehe ich in irgendeiner Form in Kontakt. Bisher sind es einfach 400 Menschen, die zunächst nur eine Zahl sind, vielleicht sind es in einem Jahr auch 8000. Aber ich habe das Gefühl, dass diese Masse Menschen für mich zwar noch gut durchschaubar ist, aber immer noch so undurchschaubar um manchmal etwas überraschend Neues zu lesen. So setzt sich das zusammen. Bei mir sind es 400. Bei anderen 500 oder 8.

Dennoch lese ich natürlich nicht meine gesamte Timeline. Ich schaue in der S-Bahn, im Wartezimmer oder wenn ich eben mal ein paar Minuten über habe, einfach querbeet in meine Timeline und lese was gerade so passiert. Wenn ich diese Zeit nicht finde, oder gezielter auf der Suche bin was meine Freunde heute so machen, dann lese ich eben nur eine Liste, auf der Freunde oder gute Bekannte sind. Ich habe auch Listen für journalistischen Input, für Partys und Clubs, Kunst und ich folge Musikern mittels einer Liste.

Twitterhuder Abendblatt: Kommen wir mal auf Deine künstlerischen Aktivitäten zu sprechen: Du machst auch Streetart, Kurzfilme und anderen Kram. Erzähl doch mal ein bisschen über Deine Aktivitäten in dem Bereich und in welchem Verhältnis sie zum Schreiben stehen.

@bangpowwww:
Ich möchte mich einfach im Spektrum meiner Arbeit nicht festlegen und Ideen, die mir in den Kopf kommen auch einfach umsetzen. Ich kenne zu viele Leute, die exzellente Ideen droppen, diese aber nicht umsetzen. Ich habe eine Idee und ich setze sie um. Dafür brauche ich kein Kunststudium. Für mich ist das auch keine Kunst, sondern eine Aktion, die mir Spaß macht und die dem Betrachter oder dem Konsument Freude bereiten soll. Derzeit steht ein Projekt an für das ich alte Fernseher umbaue und zu einem neuen Produkt verwandele. Man darf gespannt sein. Meine Aktionen und Aktivitäten stehen natürlich in Verbindung zu meinem “Schreiben”. Ich als Person bin der Mittelsmann.

Twitterhuder Abendblatt:
Zum Ende: Wenn Du Dir eine Frage (über Twitter) selbst stellen dürftest: Welche wäre das und wie lautet denn die Antwort?

@bangpowwww: Wie sieht deine Zukunft aus? Frag in ein paar Jahren nochmal!

Twitterhuder Abendblatt:
Vielen Dank für das Interview <3.

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