Anderthemen – Texte & Diskurse (II)

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Weitere Leseempfehlungen aus den Weiten des Netzes sind täglich auf meinem Quote.fm-Account zu finden, dort allerdings meist unkommentiert.

1. „David Foster Wallace: Genius, Fabulist, Would-Be Murderer“theatlantic.com

Spannendes Interview mit D.T. Max, dem Autor der David Foster Wallace-Biographie „Every Love Story Is A Ghost Story“, der nach dem Verfassen der Lebensgeschichte des herausragenden Schriftstellers mehr Fragen als zuvor hat. Passend dazu: Eine Transkription der großartigen Foster Wallace-Rede „This Is Water“, gehalten vor dem Abschlussjahrgang 2005 des Keynon College in Ohio.

2. „“Die Medienindustrie braucht eine Fair-Trade-Debatte.”“media-bubble.de

In einem Interview mit media-bubble.de rückt Mirko Gläser, Inhaber eines Punkrocklabels ein paar der Mythen über das Musikbusiness im digitalen Zeitalter zurecht, erklärt, wie sich die neuen Vertriebswege ganz konkret auf sein Label auswirken und plädiert für eine „Fair Trade“-Debatte für Musik.

3. „Fünf Twitterer, ein Stichwort: Following“twitterhuder-abendblatt.de

Ich habe für mein Blog „Twitterhuder Abendblatt“ fünf Twitterer zum wohl wichtigsten Element auf Twitter befragt: Den Follwings, also den Menschen, denen man selbst folgt. Überraschend vor allem der großartige Essay von @durst, der dafür plädiert, an seine moralischen Grenzen zu gehen und auch Leuten zu folgen, deren Meinung man ablehnt, um nicht in der flauschen Filterblase festzusitzen. Passend dazu: Kathrin Passig erklärt Twitter in einem Essay aus 140-Zeichen-Absätzen.

4. „Piratenpartei – Der Flausch lässt Federn“faz-community.faz.net

Teresa Bücker mit einem sehr lesenswerten Text in den FAZ-Blogs über den (leider) desaströsen Zustand der Piratenpartei, die sich permanent selbst zerfleischt, aber keine Lösungen für die großen Probleme anbietet und über die generelle Sehnsucht der Bürger nach mehr demokratischer Teilhabe.

5. „Ob Bettina Wulff Barbara Streisand kennt?“internet-law.de

[Triggerwarnung für die Minderheit der Nachdenker]

Stellvertretend für eine ganze Reihe sehr gehässiger Reaktionen im Netz auf die News, dass Bettina Wulff gegen die über sie kursierenden Verleumdungen vorgeht: Thomas Stadler stellt mit einem fast hörbaren Grinsen im Text die rhetorische Frage, ob die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten denn den Streisand-Effekt kenne. Ich habe mich lange nicht mehr so für „mein“ Medium geschämt, denn wenig ist destruktiver, als über eine einer Person, die gegen Verleumdungen vorgeht, zusätzlich noch Spott und Häme auszugießen, wie es auf Twitter und in diversen Blogs passiert ist, zumal der Verweis auf den Streisand-Effekt in diesem Fall massiv hinkt. Ähnlich wie ich sehen das glücklicherweise Stefan Niggemeier und Michael Spreng.

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