Kleine Linksammlung zum Thema “Von der Beschaffenheit der Natur krieg ich immer ‘ne Gänsehaut.” (V)

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Beim Herumflanieren durch Wikipedia und die Weiten des Internets aufgeschnappte Links und Artikel zum Thema Wissenschaft, Biologie und Natur. Vorherige Artikel aus der Reihe: Eins, Zwei, Drei, Vier.

Fangen wir bei den ganz kleinen Dingen an, zum Beispiel futuristischen Miniatur-Maschinen: Mit diesen Nanoinjector kann man DNA in einzelne Zellen einschleusen (hier ein Video zur Funktionsweise des mikroskopischen Geräts). Damit kann man dann zum Beispiel Mäuse mit riesigen Gehirnen erschaffen, wenn man sie mit menschlichem Zellcode kombiniert. Dass DNA verschiedene Arten überspringt, ist aber auch in der Natur nichts neues – höchstwahrscheinlich verläuft die Evolution eben nicht nur vertikal, sondern auch horizontal zwischen verschiedenen Spezies. Das passiert wohl auch beim Menschen.

Ameisen sterben in Isolation und zwar schneller, je stärker sie isoliert sind. Überhaupt: Insekten. Glaubt man diesem Artikel über Insektenkult in Japan, dann ist die Abneigung gegen die sechsbeinigen Wesen vor allem ein kulturelles/westliches Phänomen. Die Geschichte eines relativ großen Insekts namens Dryococelus australis, das 80 Jahre als ausgestorben galt und auf einer kleinen Vulkaninsel wiederentdeckt wurde, ist spannend zu lesen. In diesem Zusammenhang habe ich auch ein Schaubild mit den Eiern unterschiedlicher Stabinsekten gefunden. Etwas größere Tiere leben in den Ozeanen, zum Beispiel Korallen und Seesterne, die hier in einem wunderschönen, superpsychedelischen Video gezeigt werden. Dort tummeln sich auch seltsame Bakterien, die sich von reiner Energie, i.e. Elektrizität ernähren.

Derartiges Leben gibt es vielleicht nur auf der Erde, vielleicht aber auch anderswo. Reden wir über Eismonde, Baby! Ich bin schon lange der Meinung, dass es aktuell eines der wichtigsten Ziele der Raumfahrt sein sollte, eine entsprechend ausgerüstete Maschine (vielleicht eine Art U-Boot) in die unterirdischen Ozeane zu bringen, die in unserem Sonnensystem auf einigen Eismonden vorhanden sind. Warum, das steht sehr ausführlich in diesem großartigen Artikel. Kurzfassung: Wenn es Leben in unserem Sonnensystem gibt, dann höchstwahrscheinlich auf diesen Himmelskörpern. Ein wichtiger Kandidat ist der Saturn-Mond Enceladus, auf dem die Cassini-Mission vor wenigen Wochen zum ersten Mal nachweisen konnte, das ein teilweise warmer Ozean vorhanden ist. Das Bild über diesem Artikel ist ein Ausschnitt aus einem neuen, nachkolorierten Foto dieser seltsamen Eiswelt. Auch auf dem Jupiter-Mond Ganymed, dem größten Mond unseres Sonnensystems, befindet sich wohl ein unterirdischer Ozean. Diese Grafik hier vergleicht die Menge Wasser auf Jupiter-Mond Europa mit der Menge Wasser auf der Erde. Zusammenfassung: Es gibt in unserem Sonnensystem wohl so einige Orte mit flüssigem (Salz-)Wasser, die vielleicht Leben beheimaten könnten. Sogar auf dem Mars scheint früher ein Ozean gewesen zu sein. Es sieht fast so aus, als wäre unser Sonnensystem relativ feucht.

Wenn es aber schon in unserem Sonnensystem vier, fünf oder mehr Himmelskörper mit flüssigem Wasser gibt, dann kann man auch noch mal dieses beeindruckende Video eines gigantischen Fotos unserer Nachbargalaxie Andromeda angucken, dabei nicht vergessen, dass das hier alles Sterne sind, die vielleicht eigene Planeten haben und sich fragen, wie viele Milliarden Planeten mit flüssigem Wasser und der Möglichkeit für Leben es wohl insgesamt im Universum geben wird. Danach kann man sich auch mal wieder die Größe von nur unserer Milchstraße mit Hilfe der Seite „If The Moon Were 1 Pixel“ verdeutlichen und wieder Sternweh darüber bekommen, dass wir aus unserer kleinen Ecke nicht rauskommen mit der aktuellen Technologie. Auch die vielgehypte Mission „Mars One“ ist eine reine Utopie, wie in diesem sehr lesenswerten Artikel ausführlich dargestellt wird. Irgendwann werden wir das vielleicht aber so weit sein, sofern unsere Art dann noch existiert. Dazu ein Wikipedia-Artikel, der einen Zeitstrahl der weit entfernten Zukunft abbildet, und einer, der sich mit dem Aussterben der Menschheit befasst.

Am anderen Ende des Größenspektrums liegt das neu entdeckte supermassive Schwarze Loch, das so groß wie 12 Milliarden Sonnen ist. Im Vergleich zu seinen Artgenossen relativ groß ist auch dieses Riesenbild des galaktischen Zentrums, das die Mitte unserer Milchstraße zeigt. Noch ein Rekord: Der Stern US 708 ist wahrscheinlich der schnellste Stern der Milchstraße: Er bewegt sich (vermutlich nach Beschleunigung durch eine Supernova) mit einer Geschwindigkeit von 41,8 Millionen Kilometer pro Stunde auf den interstellaren Raum zu. Das klingt irre schnell, Lichtgeschwindigkeit ist allerdings noch 26-mal schneller. Noch schneller als Lichtgeschwindigkeit geht laut diesem Artikel auch. Das verlässt dann aber langsam meinen Verständnishorizont.

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