Schwarze Perlen: Die besten Black Metal-Alben der 00er und 10er (III)

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Black Metal, die Dritte. Ich möchte den Fokus dieser Artikelreihe mit diesem Teil etwas öffnen: Hieß die Serie vorher „vergessene Black Metal-Alben“, so wechsle ich nunmehr auf die Bezeichnung „beste“, denn man kann schlussendlich nur selten bei irgendeinem Black Metal-Album behaupten, dass es kommerziell so erfolgreich war, dass es nicht einige Jahre später als vergessenes Album gelten darf. Der erste Teil der fortlaufenden Serie findet sich weiterhin hier, der zweite hier.

Auch in dieser Folge von „Schwarze Perlen“ möchte ich einen möglichst breiten Überblick über das Genre geben. Neben alten Helden der Szene (Immortal und Emperor) betrachten wir dieses Mal neue Klassiker (Deathspell Omega und Wolves in The Throne Room), soundtechnisch auf ein breiteres Publikum ausgerichtete Bands (Naglfar), aber auch Exoten wie die Isländer von Misþyrming. Schwarze Perlen: Die besten Black Metal-Alben der 00er und 10er (III) weiterlesen

Selbstgeschriebene Noten bei Twitter und Facebook posten – ein Social Media-Experiment

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Ich bin kein Musiker und auch kein Komponist, sondern nur ein noch am Anfang stehender Hobby-Gitarrist, der Spaß daran hat, sich kleine Songs auszudenken oder selbstgeschriebene Gitarren-Riffs und -Soli zu einer songähnlichen Struktur zu kombinieren.

Genau das habe ich auch in der letzten Woche gemacht und wie immer habe ich mir das Stück aufgeschrieben. Selbstgeschriebene Noten bei Twitter und Facebook posten – ein Social Media-Experiment weiterlesen

Schwarze Perlen: Die besten Black Metal-Alben der 00er und 10er (II)

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Aus der Kategorie Zeug, das keiner kennt: In meiner kleinen Musikfundgrube gibt es heute zum zweiten Mal ein paar hervorragende Black Metal-Alben zu entdecken, die deutlich zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Der erste Teil der Reihe findet sich hier.

Es gab in der Musikgeschichte selten einen besseren Zeitpunkt, ein Black Metal-Hörer zu sein als die Gegenwart: Das noch immer junge Genre, das in seiner heutigen Form gerade erst zwanzig Jahre alt geworden ist, ist in besserem Zustand als je zuvor. Der ideologische Ballast wurde weitestgehend abgeworfen, Vorurteile wurden abgebaut, die Bands haben sich in verschiedenste Richtungen entwickelt, kommen aus aller Welt und selten zuvor erschienen jedes Jahr so viele hochwertige Veröffentlichungen. Schwarze Perlen: Die besten Black Metal-Alben der 00er und 10er (II) weiterlesen

Komplett-Review: Alle Alben von Emperor

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In der Reihe “Komplett-Review” rezensiere ich die vollständige Discographie von Bands oder Solokünstlern in chronologischer Reihenfolge. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala bis 10 Punkten. In der heutigen Folge: Die Geschichte einer Band aus Norwegen, die ein neues Musikgenre mitbegründet und über den Verlauf von zehn Jahren permanent weiterentwickelt.

In The Nightside Eclipse (1994)

In The Nightside EclipseLiest man in einer beliebigen Publikation einen Artikel über die Anfänge des Black Metal, dann fallen fast immer Namen wie Venom, Celtic Frost oder Bathory. Tatsächlich sind jene Bands mit der Geschichte des Black Metal eng verwoben, es handelt sich dabei allerdings mehr die Großväter oder die Paten des Genres, um Metal-Acts, die in ihrer aktiven Zeit mit unterschiedlichen, eher ungewöhnlichen Stil-Elementen und Bühnendarstellungen experimentierten und dadurch den ersten Funken überspringen ließen auf einen zunächst noch recht überschaubaren Kreis junger Leute aus Norwegen. Komplett-Review: Alle Alben von Emperor weiterlesen

Komplett-Review: Alle Alben von The Smashing Pumpkins

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In der Reihe „Komplett-Review“ rezensiere ich die vollständige Discographie von Bands oder Solokünstlern in chronologischer Reihenfolge. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala bis 10 Punkten. In der heutigen Folge: Der Aufstieg und die Implosion einer Band aus Chicago, die mehr als nur eine Rockband sein will.

Gish (1991)

gishDie Gitarrenparts sind über weite Strecken deutlich stärker als die noch nicht direkt beim Zuhörer hängenbleibenden Gesangsmelodien und Song-Strukturen, die Produktion ist im Vergleich zu den späteren Alben eher amateurhaft: Auf ihrem Debütalbum „Gish“, das nach einem alten Stummfilm benannt ist, präsentierte sich die junge Band The Smashing Pumpkins 1991 das erste Mal der Öffentlichkeit. Als eine Art psychedelischere Variante von Nirvana wurden sie daraufhin gehandelt, als eine der vielen Grunge-Bands, die damals in relativ kurzer Zeit erfolgreich wurden, blieben sie die ersten Jahre im Gedächtnis. Komplett-Review: Alle Alben von The Smashing Pumpkins weiterlesen

Musikgenres verstehen

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Eine Musikrichtung, die Du selbst nicht hörst. Du stehst vor einem Berg und willst nicht der Ochse sein. Wie leicht wäre es jetzt, einfach weiterzugehen. Nichts ist falscher als das.

Ich erinnere mich sehr genau daran, wie ich vor über fünfzehn Jahren, nach einer überschwänglichen Rezension in einem Magazin, meine erste Black Metal-Platte kaufte (es war Emperors „Anthems To The Welkin At Dusk“), vor allem aber daran, wie ich die schnelleren Songs nur als ein einziges abstraktes, lärmendes und atonales Geräusch wahrzunehmen in der Lage war. Musikgenres verstehen weiterlesen

Schwarze Perlen: Die besten Black Metal-Alben der 00er und 10er

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Aus der Kategorie Zeug, das keiner kennt: In meiner kleinen Musikfundgrube gibt es heute ein paar hervorragende Black Metal-Alben zu entdecken, die deutlich zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.

Die Black Metal-Szene ist in den letzten zehn Jahren geradezu explodiert. Nachdem in den 90ern vor allem langhaarige Gestalten aus skandinavischen Wäldern diesen extremen Musikstil praktizierten und anschließend Anfang des neuen Jahrtausends diverse Amerikaner mit Ein-Mann-Bands in dem Genre auf sich aufmerksam machten, gibt es heute tausende Bands aus aller Welt, die Black Metal spielen. Schwarze Perlen: Die besten Black Metal-Alben der 00er und 10er weiterlesen