Schöne Tweets, die man lesen sollte (I)

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Es gibt Tweets, die man lesen und über die man sprechen sollte, die nicht einfach so im endlosen Rauschen untergehen sollten. In dieser Reihe sammle ich jeweils zehn davon und schreibe ein paar Worte dazu. Schöne Tweets, die man lesen sollte (I) weiterlesen

Zwei gute Gründe dafür, dass Bob Dylan keinen Literaturnobelpreis verdient hat

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1. Weil die Texte nicht preiswürdig sind

Es gibt ein ganz einfaches Gedankenexperiment, um zu zeigen, ob Bob Dylan den Nobelpreis verdient hat: Wir denken uns einfach die Musik weg, denn der Preis wird für Texte vergeben. Nehmen wir sein laut Rate Your Music (und meiner Meinung nach auch, knapp von „Blonde On Blonde“) bestes Album „Highway 61 Revisited“ und lesen dort einfach mal rein, ohne die Musik, dann fällt einem, wie bei fast jedem seiner anderen Alben auch, sofort auf: Ja, der Mann kann schreiben, die Texte sind gut. Sie sind sogar außergewöhnlich gut für Songtexte.

Aber sind sie so gut wie die Texte eines Lyrikers? Eines Romanciers? Zwei gute Gründe dafür, dass Bob Dylan keinen Literaturnobelpreis verdient hat weiterlesen

In eigener Sache: Anderswo. (4)

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Der Selbstdokumentation halber: Eine unvollständige Sammlung von Dingen, die ich in der letzten Zeit an anderer Stelle verbrochen habe.

Kunstprojekte: Ich habe einige neue Sachen gemacht, vor allem habe ich den dritten Teil meiner Fraktal-Reihe fertiggestellt. Ooze.Xothoth (Zyklus III) wird mutmaßlich auch der letzte Teil dieser Serie sein, denn diese Bilder sind einfach irre zeitaufwendig. In eigener Sache: Anderswo. (4) weiterlesen

Anderthemen – Texte & Diskurse (X)

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Unregelmäßige und mit meiner völlig belanglosen Meinung garnierte Leseempfehlungen aus den Weiten des Netzes. Wer diese Texte nicht gelesen hat, der war bei repräsentativen Umfragen auch der Meinung, dass Lesen eh nur was für Idioten ist, die zu viel Zeit haben!! LOL!

1. „Steve Albini on the surprisingly sturdy state of the music industry“The Guardian

Auch wenn ich mit seinen Schlussfolgerungen nicht einhundert Prozent übereinstimmen kann, schreibt der amerikanische Musiker und Produzent Steve Albini in diesem Text die beste Zustandsanalyse der Musikindustrie, die ich jemals gelesen habe. In dem sehr langen Text, der den Bogen von den Anfängen über die 70er, 80er, 90er und bis hin zum Internet-Zeitalter spannt, fokussiert sich Steve Albini vor allem auf das sich ständig wandelnde Dreiecksverhältnis Künstler – Mittelsmann – Fan und kommt zu verschiedenen, sehr diskussionswürdigen Ergebnissen. Anderthemen – Texte & Diskurse (X) weiterlesen

Kein kleinkalibriges Kamel – Ein Blick ins International Dada Archive

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Die bildende Kunst des Dadaismus hat überlebt. Deutlich weniger Popularität erfährt heute leider die dadaistische Literatur, insbesondere die Lyrik und die experimentellen Texte von Autoren wie Hugo Ball, Richard Huelsenbeck oder Hans Arp sind fast gänzlich in Vergessenheit geraten. Kein kleinkalibriges Kamel – Ein Blick ins International Dada Archive weiterlesen

Finterview: Literatur und Netz

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Heiner Smok ist Literaturwissenschaftler, Mitgründer und langjähriger Moderator der misanthropen Kultur-Talkshow „Hass und Literatur“ und Herausgeber einiger obskurer Anthologien, die selbst an Uni-Bibliotheken nur sehr selten das Regal verlassen. Er lebt nicht in Berlin.

Der Lampiongarten: Wann kommt denn endlich die digitale Leserevolution, Herr Smok?

Heiner Smok: Gehen Sie mir bloß mit diesem Buzzword-Kram weg. Finterview: Literatur und Netz weiterlesen